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Wohnen, Freizeit & Behinderung

Menschen mit Behinderungen haben - wie alle anderen Menschen auch - das Recht, selbst über ihr Leben zu entscheiden. Dazu gehört auch die Frage, wo und mit wem sie wohnen und leben möchten.

Es gehört zu den zentralen Aufgaben des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) und seines Fachbereiches Sozialhilfe, Menschen mit Behinderungen bei einem möglichst selbstbestimmten Wohnen und Alltag zu unterstützen.

Ob die rund-um-Betreuung im Wohnheim oder das selbstständige Wohnen mit regelmäßiger, ambulanter Unterstützung durch Fachkräfte - welche Wohnform im Einzelfall die richtige ist, hängt von den Fähigkeiten und Einschränkungen, den Zielen, Wünschen sowie dem Assistenzbedarf der jeweiligen Person ab (Praxisbeispiele).

Hier setzt das Hilfeplan-Verfahren an. Aus Gesprächen mit den betroffenen Menschen wird über die Art und Umfang des Unterstützungsbedarfs ermittelt. Der Hilfeplan ist Teil des Antrags auf Wohnhilfen und auf seiner Grundlage erfolgt die Bewilligung und Finanzierung durch den Fachbereich Sozialhilfe beim LVR.

Erbracht wird die Unterstützung entweder in Form von Wohnheimbetreuung oder Fachleistungsstunden für diejenigen, die in der eigenen Wohnung leben, durch Organisationen und Verbände vor Ort. Wie die Hilfen vor Ort am besten umgesetzt werden können, entscheiden Fachleute aus der jeweiligen Stadt, dem jeweiligen Kreis in der Hilfeplankonferenz.

Die Weiterentwicklung der Wohnhilfen für Menschen mit Behinderungen steht beim LVR unter der Überschrift „ambulant vor stationär". Mit dem Vorrang von ambulanten Unterstützungsangeboten vor stationären Lösungen sollen Lebensqualität und Selbstbestimmung der betroffenen Menschen gesteigert werden: soviel Normalität wie möglich, soviel Unterstützung wie nötig.

Um Kostensteuerung, Qualitätssicherung und fachliche Weiterentwicklung miteinander zu verbinden, arbeitet der LVR eng mit den Gemeinden, Städten, Kreisen sowie Wohlfahrtsverbänden und dem Land Nordrhein Westfalen zusammen.

In diesem Sinne finanziert der LVR ein flächendeckendes Netz an Anlaufstellen für Menschen mit Behinderungen: die Koordinierungs-, Kontakt- und Beratungsangebote für Menschen mit geistiger Behinderung (KoKoBe) und die Sozialpsychiatrischen Zentren (SPZ) für psychisch kranke Menschen. Hier finden betroffene Menschen individuelle Beratung, Unterstützung bei der Hilfeplanung, aber auch Informationen über Freizeitangebote.

 

Weitergehende Informationen, sowie Anträge und Formulare rund um das Thema Hilfeplanung stehen Ihnen als Download zur Verfügung.

Zudem bietet der LVR einen Newsletter an, indem regelmäßig über Neuerungen rund um das Thema Menschen mit Behinderung und die Arbeit des Dezernat Soziales informiert wird.

 

Kontakt:

Landschaftsverband Rheinland (LVR)
LVR-Dezernat Soziales und Integration
Kennedy-Ufer 2
50663 Köln
Telefon: + 49 (0) 221 / 809 - 0
Fax: + 49 (0) 221 / 809 - 65 20
E-Mail: soziales-integration@lvr.de

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